"So ein Bier muss einfach schreien"

Der Craft-Bier-Boom hat auch am Land Schwung in die Brauszene gebracht. Zu Besuch bei zwei Betrieben in Oberösterreich

Landleben | VERKOSTUNG: SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 14/16 vom 06.04.2016


Foto: Mario Scheckenberger

Foto: Mario Scheckenberger

Der Trend zu Craft-Bier gilt als ein städtischer. Man denkt bei dem Begriff fast unweigerlich an Mikro-Brauereien von Hipstern, die ihre gut bezahlten IT-Jobs an den Nagel hängen, um sich einmal ordentlich selbst zu verwirklichen. Sie brauen Pale Ales mit fruchtigen Noten und verkaufen sie in kleinen Flaschen mit bunten Etiketten. Das ist aber nur eine Facette des Booms, der Biertrinker in den letzten Jahren einiges an Spaß im Glas gebracht hat.

Auch im goldenen Bierdreieck Oberösterreich/Salzburg/Bayern werden inzwischen unzählige Craft-Biere gebraut. Nur sprechen die Brauer hier lieber von handwerklich gebrauten Bieren. Auch für sie bedeutet die wachsende Sortenvielfalt einen Schritt nach vorn in der Bierkultur, sie geht jedoch einher mit einer Rückbesinnung auf fast vergessen geglaubte bäuerliche und Handwerkstraditionen.


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