7 Sachen, die Sie über den VCM nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 14/16 vom 06.04.2016

VCM? Ist das eine neue fiese Krankheit?

Na ja, nicht neu. VCM steht für Vienna City Marathon, den größten Marathon Österreichs, der seit 1984 jedes Frühjahr in Wien stattfindet.

Und die Teilnehmer rennen wirklich alle die 42,195-km-Strecke?

Nein. De facto laufen die meisten Halbmarathon oder Staffel. Im Vorjahr sind von den 42.657 Läuferinnen und Läufern, die am Start waren, nur 5959 Marathonisten ins Ziel gelaufen. Den Halbmarathon haben mehr als doppelt so viele, nämlich 13.986, beendet.

Laufen eigentlich mehr Frauen oder mehr Männer beim VCM mit?

Bedeutend mehr Männer. Die Teilnehmerinnenquote lag 2015 bei 19 Prozent. Klingt mickrig, aber in den Anfangsjahren des VCM dümpelte die Quote überhaupt nur bei lächerlichen drei Prozent herum.

Ist der VCM ein schneller Marathon?

Nicht wirklich. International rangiert Wien auf Platz 15. Die Bestzeiten werden in London, Chicago und Boston geholt.

Apropos Bestzeiten: Sind die Afrikaner überhaupt zu schlagen?

Kaum. Seit 2001 stellen die Lauf-Weltmächte Äthiopien und Kenia die Sieger. Bei den Frauen dürfen auch andere Nationen um den Sieg mitlaufen.

Wie schnell wird der VCM gelaufen?

Spitzenläufer brauchen für die Strecke zwei Stunden und ein paar Zerquetschte, Hobbyläufer zwischen vier und fünf Stunden.

Und wann ist Zielschluss?

Los geht's ab neun und um 15 Uhr macht der Letzte quasi das Licht aus.


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