Ausstellung Vernissagen

Im Bild: Chemisen, Rüschen und Reifröcke

Lexikon | NS | aus FALTER 14/16 vom 06.04.2016

Ein halbes Jahrtausend umfassen die Modezeichnungen, Bücher, Zeitschriften und Plakate, die das Mak für die Ausstellung "Mode-Utopien. Haute Couture in der Grafik" aus eigenen Beständen konzipiert hat. Bereits für die Mode der Renaissance wurden neue Stoffe entwickelt, wie die Kupferstiche jener Epoche belegen. Den Prunk bei Hof offenbart ein Holzschnitt, der die Hochzeit von Karl II. darstellt. Oft war die gerade angesagte Art sich zu kleiden auch Anlass für Spott: So etwa in der Serie "Mascarade à la Grecque", die sich über den Putz der Barockzeit lustig macht.

Im 18. Jahrhundert entsteht die Modezeitschrift, so etwa das Journal des Luxus und der Moden. Der Begriff der "Haute Couture" stammt übrigens vom Charles Worth, der die "gehobene Schneiderei" als Industriezweig begründete.

Mak -Museum für angewandte Kunst, Di 19.00, bis 4.9.


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