Endlich ein Amadeus für Nino

Drüber lästern war gestern: Die Darbietungen beim Amadeus-Musikpreis waren zwar eher fad, der Abend als Ganzes aber unterhaltsam

REPORTAGE: GERHARD STÖGER | Feuilleton | aus FALTER 14/16 vom 06.04.2016

Nanu, was ist denn hier los? Vor dem Volkstheater steht eine Liliputbahn auf der Straße, und illuminierte junge Menschen grölen lautstark "Turbobier! Turbobier!". Sind die belustigten Passanten etwa in eine Performance geraten, die des Österreichers liebste Droge Alkohol durch affirmative Überzeichnung kritisch reflektiert? Nein, es ist der Fantransporter der Saufrockband Turbobier. Sie ist in der Kategorie "Hard & Heavy" für den österreichischen Musikpreis Amadeus nominiert, der an diesem lauen Sonntagabend gleich drinnen im Theater vergeben wird. Kaum ist die Trinkerbahn abgefahren, hält eine rote Stretchlimousine, aus dem offenen Dach grinsen Schlagervolksmusikanten in ihren Trachtenuniformen heraus.

Genau diese Mischung ist es, die den Amadeus -Relevanz hin oder her - zu einer vergnüglichen Sache macht. Und sie setzt sich auf dem roten Teppich fort, der hier schwarz gehalten ist. Der "Wer ist das?!?"-Faktor ist hoch, die Zufallskombinationen sind lustig. Die Bilderbuch-Boys laufen

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