"Nichtstun macht die Leute irre"

Sozialpsychologin Catarina Katzer über die Gefahr des Smartphones, Orgasmus-Optimierungen durch Apps und den Zeitfresser namens Internet

THERAPIEGESPRÄCH: BENEDIKT NARODOSLAWSKY | Medien | aus FALTER 14/16 vom 06.04.2016


Illustration: Daniel Jokesch

Illustration: Daniel Jokesch

Ist es Ihnen schon einmal aufgefallen? Sie steigen in den Zug oder in die U-Bahn ein, und was sehen Sie? Menschen, die ihren Kopf senken und aufs Smartphone starren. Das mobile Netz hat das öffentliche Bild geprägt. Aber wie hat es uns verändert? Warum werden viele von uns in einen Zeitstrudel hineingezogen, wenn wir nur kurz ins Internet eintauchen wollen? Wieso jagen wir auf Facebook Likes nach? Und warum fällt es uns so schwer, das Smartphone auszuschalten?

In ihrem neuen Buch „Cyberpsychologie. Leben im Netz: Wie das Internet uns verändert“ geht die deutsche Sozialpsychologin Catarina Katzer unter anderem diesen Fragen nach. Dem Falter erklärt sie, warum das Smartphone für uns so faszinierend ist, woran die Selbstoptimierung mithilfe von Apps (Stichwort: Tracking) krankt und wie wir uns gegen das zeitfressende Monster namens Internet wappnen können.

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