Juden in der neueren Musikgeschichte querbeet

Lexikon | NS | aus FALTER 14/16 vom 06.04.2016

Eine Schau über Juden in der Musik des 20. Jahrhunderts eröffnet dieser Tage mit "Stars of David". Dabei geht es nicht nur um jüdische Musiktraditionen, sondern um das Musikbusiness generell und sämtliche Genres von Jazz über Punk bis Hip-Hop. Dabei wird die Entwicklung der Unterhaltungskultur von der Monarchie bis zum Exil und der Wiederkehr europäischer Immigranten nachgezeichnet. Amerika erlebte durch die Vertriebenen eine Blütezeit, die vom Musical bis hin zur Filmmusik reicht. Auch bei Stars wie Barbra Streisand, Bob Dylan oder Lou Reed stellt die jüdische Prägung eine gewisse Prägung dar. Lieder wie "God Bless America" oder "White Christmas" stammen von Irving Berlin, einem Sohn jüdischer Einwanderer.

Jüdisches Museum, Di 19.00, bis 2.10.


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