"Alles muss gratis sein? Das ist ungerecht!"

ÖVP-Familienlandesrätin Barbara Schwarz erklärt, warum in Niederösterreich Kinderkrippen auch weiterhin mehr kosten werden

Landleben | Interview: Tina Moser | aus FALTER 15/16 vom 13.04.2016

Barbara Schwarz kennt die Probleme einer berufstätigen Mutter aus eigener Erfahrung. Die Dürnsteinerin ist Mutter zweier Kinder und arbeitete bei IGM, bevor sie 2011 in die Landespolitik wechselte.

Falter: Frau Landesrätin, Niederösterreich ist ein Flächenbundesland mit speziellen Herausforderungen. Was machen Sie, um Eltern den Wiedereinstieg mit einem Kleinkind zu ermöglichen?

Barbara Schwarz: Die Herausforderung ist, ein gutes Angebot zu schaffen, das langfristig gut finanzierbar ist - das für die Eltern nicht zu teuer wird, aber auch die Gemeinden finanziell nicht ausbluten lässt.

Dass Niederösterreich ein Flächenbundesland ist, macht es nicht einfacher; die Gemeinden sind zum Teil klein, die Wege auf dem Land weit. In den Kindergruppen, die wir neu geschaffen haben, eine möglichst stabile Auslastung zusammenzubringen ist sicher auch eine Herausforderung: Wir haben zum Beispiel viele Eltern, die in der Landwirtschaft arbeiten, die brauchen eine Zeitlang eine Betreuung, dann


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