Film Neu im Kino

Besser geht's nicht: "Familie zu vermieten"

MO | Lexikon | aus FALTER 15/16 vom 13.04.2016

Paul-André, ein depressiver Millionär mit schwieriger Kindheit, macht Violette, einer arbeitslosen Alleinerzieherin mit zwei Kindern, ein ungewöhnliches Angebot: Sie möge ihn für drei Monate in ihre Familie aufnehmen, im Gegenzug werde er ihre Schulden tilgen und ein Jahr lang für alles aufkommen. Sex ist, obwohl man Tisch und Bett fortan teilen wird, im Vertrag übrigens nicht inkludiert: "Ich will eine Familie ausprobieren, keine Frau." Von da an steuert Jean-Pierre Améris' Komödie "Familie zu vermieten" auf das unvermeidliche Happy-End zu. Obwohl die Pfade dorthin reichlich ausgetreten sind - er muss seinen zwänglerischen Putzfimmel, sie ihren chaotischen Alltag in den Griff bekommen -, kann man doch ein paar Mal lachen. Das liegt an Virginie Efira und Benoît Poelvoorde, die sich hier im Unterspielen überbieten.

Ab Fr in den Kinos. - Premiere: 14.4,20.30 im Votiv (in Anwesenheit des Regisseurs)


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