Die Erkenntnis aus den Panama Papers

Wir können das Problem der Steuersünder lösen. Was wir dazu brauchen? Ein globales Vermögensregister

Gastkommentar: Christian Felber | Falter & Meinung | aus FALTER 15/16 vom 13.04.2016

Können Sie sich noch an die erste "Steuer-CD" erinnern? An die anrüchigen Millionengagen, den Selbstmord in der Schweiz und den Rechtsgutachtenstreit, ob dies "Hehlerei" oder die legitime Beschaffung von Beweismitteln sei?

An CD reihte sich CD, an Leak Leak, und zur Affäre rund um Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser kamen die des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post Klaus Zumwinkel, die des deutschen Fußballfunktionärs Uli Hoeneß, die des Raiffeisen-International-Chefs Herbert Stepic und die vieler weiterer VIPs.

Doch keiner dieser unzähligen Skandale führte zu einer nachhaltigen Lösung des Problems, obwohl die technischen Vorschläge auf dem Tisch liegen. Ein wichtiger Schritt wäre die Gleichbehandlung von Finanzvermögen mit Immobilienvermögen in Sachen Transparenz: Man stelle sich vor, es gäbe kein Grundbuch.

Niemand wüsste, wem was gehört, und das Finanzamt wäre auf Steuerehrlichkeit angewiesen oder auf Wucherpreis-CDs von "Datenhehlern". Das Grundbuch leistet zweierlei:

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