Basics Grundkurs Kochen (340)

Je praller die Radieschen, desto frischer &voller schmeckt das Pes to

Stadtleben | BT | aus FALTER 15/16 vom 13.04.2016

Jetzt sind sie gerade besonders frisch und schön: Radieschen. Die kleinen magentafarbenen Knollen schmecken aber nicht nur dünn aufgeschnitten aufs Butterbrot oder als Zugabe zum grünen gemischten Salat. Auch das Grün dieses Gemüses kann man verarbeiten.

Zum Beispiel zu einem frischen, frühlingshaften Pesto. Dafür achten wir beim Kauf darauf, dass die Blätter frisch und kräftig sind, grün, ohne ranzigen, gelblich verfärbten Rand (dann schmecken die Radieschen auch viel besser).

Blätter eines Radieschenbunds abschneiden und sehr gut waschen, weil sie meistens erdig sind. Abtrocknen und in den Mixer geben. Dazu eine Handvoll Haselnüsse (oder, nach Geschmack, Mandeln, Macadamianüsse oder Pinienkerne) geben.

Haselnüsse sind unser Favorit, weil sie, wie das Radieschen, regionaltypisch sind und mit ihrem vollnussigen Geschmack am besten miteinander harmonieren. Drei Esslöffel geriebenen Parmesan und den Saft und den Abrieb einer halben Biozitrone dazugeben. Salzen und pfeffern, mit Olivenöl aufgießen und nun fest durchmixen. Wenn die Masse zu bröcklig ist, einfach weiteres Olivenöl nachgießen.

Man kann das Pesto entweder gleich verwenden oder in saubere Gläser füllen. Dabei noch einmal Olivenöl draufgießen und darauf achten, dass das Pesto vollständig bedeckt ist. So hält es sich ein bis zwei Wochen.

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