"Ich bin kein Katastrophen-Rudi"

Der SPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer meint, das Boot in Österreich sei bald voll, und kündigt an, als erster Mann im Staat laut sein zu wollen

Politik | Interview: Nina Horaczek | aus FALTER 15/16 vom 13.04.2016


Foto: Heribert Corn

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Gutes Timing zählt nicht zu den Stärken des SPÖ-Präsidentschaftskandidaten Rudolf Hundstorfer. Der langjährige Gewerkschafter aus Wien musste 2006 das Himmelfahrtskommando übernehmen, den durch Finanzspekulationen taumelnden Gewerkschaftsbund ÖGB zu retten.

Zwei Jahre später wechselte er als Sozialminister in die Regierung. Kurz darauf brach eine weltweite Wirtschaftskrise aus, die auch in Österreich die Arbeitslosigkeit steigen ließ. Immerhin weiß Hundstorfer, wie man Krisen übersteht. Dieses Wissen kann er nun brauchen. Laut Umfragen wird es für den roten Hofburg-Kandidat schwierig, am 24. April in die Stichwahl für das Amt des Bundespräsidenten zu kommen.


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