Prost! Lexikon der Getränke. Diese Woche: Apfelsaft

Keine zwei Äpfel schmecken gleich, und so ist es auch beim Saft

Stadtleben | BT | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

Es gibt Apfelsaft. Und dann gibt es Leeb-Saft. Der Familienbetrieb aus dem Seewinkel produziert auf elf Hektar alles vom Apfel. Apfelsaft, Apfelmus, Cidre, Apfelessig, Apfel-Chutney.

Bei den Säften gibt es hier nicht bloß die Auswahl zwischen naturtrüb und klar, sondern zwischen Early Gold, Golden Delicious, Gala, Pinova, Jonagold, Braeburn und Granny Smith. So wie jeder Apfel seinen eigenen Geschmack hat, haben es auch die Säfte. Von fein-säuerlich und erfrischend bis süß und mollig.

Der Anfang Oktober geerntete Golden Delicious etwa liefert ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Süße und Säure, mit Hang zur Süße, schließlich hat der Apfel schon frisch vom Baum einen hohen Traubenzuckeranteil und ist mild im Geschmack. Dieser Saft ist ideal nach einem Frühlingslauf, eiskalt serviert.

Oder für Kinderfeste, verdünnt mit Wasser. Das ist gesünder und der Saft schmeckt ohnehin so durchdringend, dass das Strecken ihm sogar noch schmeichelt.

Die Säfte der Familie Leeb kann man ab Hof in ihrer - architektonisch gelungenen - Zentrale gleich bei der Ortseinfahrt in Sankt Andrä am Zicksee kaufen (Wiener Straße 40).

Hier lassen sich, nach Voranmeldung, auch die Apfelgärten zwischen den Orten Wallern, Tadten und Sankt Andrä besuchen. 1989 pflanzten die Eltern von Vera und Albert Leeb die ersten Apfelbäume. In Wien gibt es sie in der Näherei Apfel auf der Wieden in der Kettenbrückengasse 8.

Apfelsaft Golden Delicious (1 Liter) um zwei Euro ab Hof, www.allesapfel.at


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