Der Aufklärer

Dieter Zirnig will mit Neuwal das politische Interesse von Jungwählern wecken. Wie macht er das?

Medien | BEGEGNUNG: SIMON SEHER | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

Die Wände sind zugepflastert mit Zetteln, auf ihnen stehen die Namen Griss, Hofer, Hundstorfer, Khol, Lugner und Van der Bellen. Darunter haben Jugendliche die inhaltlichen Positionen der Präsidentschaftskandidaten hingekritzelt. Hier in der Auerspergstraße arbeitet Dieter Zirnig, 40 Jahre alt, Kärntner Dialekt. Lange hat er nach einem Lokal gesucht, um daraus einen Ort der Politik zu machen. Er hat ihn ausgerechnet in einer ehemaligen Bankfiliale gefunden, nur wenige Meter von Hofburg und Parlament entfernt.

Zirnig ist ein Polit-Aktivist. In seinem neu geschaffenen "PopUpStore" hält er Workshops für junge Menschen ab, die wissen wollen, wofür die Menschen stehen, die sie wählen können. "Ein Wähler hat so viele Möglichkeiten, wie noch nie, sich berieseln zu lassen", sagt Zirnig, "aber es fehlt eine Reflexion und eine Bündelung der Informationen, vor allem für Schüler und Erstwähler."

Zirnigs politisches Engagement begann mit einem Satz, der in die jüngere Parteiengeschichte


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