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Lexikon | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

Der Vortrag "Selfies: Bildhandeln und visuelle Politik" widmet sich dem Phänomen der bildbezogenen Selbstthematisierung als zentrales Kulturmuster der spätmodernen Gesellschaft. Selfies werden nicht nur als individuelle Biografiegeneratoren genutzt, sondern beeinflussen die visuelle Kultur der Gegenwartsgesellschaft. Es stellt sich die Frage, ob und wie das Bildhandeln der Selfies die Gedächtniskultur nachhaltig verändert. Untersucht werden ästhetische Stilmittel und visuelle Narrative von maßgeblichen Genres und Formaten des bildbezogenen Handelns im Rahmen digitaler Selbstdarstellung: Holocaust-und Memorial-Selfies, Terror-und War-Selfies. Es diskutieren Sándór Békési vom Wien Museum, Endre Hárs von der Universität Szeged und Rolf Lindner von der Humboldt-Universität Berlin.

Depot, Mi 19.00


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