Initiative "Aufbruch" will die Linke in Österreich retten

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

An Initiativen zur Rettung der Linken im Land herrscht derzeit kein Mangel. Da gibt es "Kompass", eine Bewegung von SPÖ-Mitgliedern, die ihre Partei zurück zu sozialistischen Wurzeln führen möchte.

Jetzt gibt es eine neue Graswurzelbewegung. "Aufbruch" nennt sich die Gruppierung, die eine linke Antwort auf Wirtschaftskrise und Rechtsruck sein will. Sie hat sogar einen Aktivisten, der es bereits als Baby in die Zeitungen schaffte: Einer der Mitgründer ist der Student Michael Heindl, Sohn einer früheren Grün-Abgeordneten und das erste Baby, das im Parlament gestillt wurde -vor 25 Jahren war so etwas noch ein Skandal.

Mit Slogans wie "Dieses Wirtschaftssystem zementiert die globale Ungerechtigkeit" fordern die Aufbruch-Erstunterzeichner eine Alternative zum Kapitalismus. Denn "so wie bisher kann es nicht weitergehen". Mit dabei sind unter anderem die grüne Nationalrätin Berivan Aslan, der frühere KPÖ-Chef Walter Baier, die ehemalige ORF-Journalistin Trautl Brandstaller sowie zahlreiche Funktionäre der Gewerkschaft und der Sozialistischen Jugend. Erste Tat der Aufbruch-Leute: Anfang Juni laden sie zur großen "Aktionskonferenz" in Wien.

http://aufb ruch.or.at


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