"Ich werde mich disziplinieren"

Sicherheitspolitik beginnt im Mutterleib, sagt der designierte Innenminister Wolfgang Sobotka. Ein Gespräch über Macht, Kriminalität, Kontrolle und sein Leben

GESPRÄCH: FLORIAN KLENK UND BARBARA TÓTH | Politik | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

Wenn der designierte Innenminister Wolfgang Sobotka seine erste Interviewrunde gibt, dann macht er das nicht irgendwo, sondern im Löwel-Zimmer im Wiener Traditionscafé Landtmann. Normalerweise finden hier 30 Gäste Platz, heute sind es nur er, seine Pressesprecherin -und die Journalisten, die Sobotka im Stundenrhythmus empfängt. Er spreche über alles, nur nicht über seine neuen Aufgaben im Innenministerium, entschuldigt er sich. Das gebietet der Respekt vor seiner niederösterreichischen Parteikollegin Johanna Mikl-Leitner, die zum Zeitpunkt des Gesprächs noch im Amt war.

Falter: Herr Innenminister, Ihnen eilt der Ruf voraus, sehr, sehr laut werden zu können.

Wolfgang Sobotka: Anzubrüllen sollte nicht meine Art sein. Dass es vielleicht da und dort engagiert wird, kann schon vorkommen. Ich bin eher ein Kopfmensch. Nur wenn ich die Geduld verliere, weil etwas zu lange dauert, kann ich nachdrücklich werden.

Bei Ihrer Präsentation nach dem ÖVP-Parteivorstand vor zwei Wochen hat Erwin

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