Vom Seniorenbeschleuniger zum Action-Spielzeug: Was können E-Bikes?

Stadtleben | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

Fragte man vor drei Jahren bei großen Herstellern, erntete man Hohnlachen: E-Bikes wären "Seniorenbeschleuniger", eine feine Sache, um älteren Herrschaften verloren geglaubte Mobilität zurückzugeben. Aber im sportlichen Sektor hätten E-Hilfsmotoren weder Auftrag noch Sinn.

Drei Jahre später ist alles anders: Kaum ein renommiertes Label hat heute kein Bike mit elektrischem Zusatzbumms im Programm. Und die Frage, ob das Fahren mit einem 400- bis 500-Watt-Zusatzmotor nicht "unsportlich" sei, stellen auch versierte Biker nur so lange, bis sie das erste Mal mit so einem Teil durch die Gegend geheizt sind.

Was der Motor an Kraft sparen hilft, kompensiert man durch Reichweite sowie Zahl, Länge, Steilheit und technischen Anspruch der Fahrten. Statt mit fünf bis sieben mit bis zu 25 Stundenkilometern - danach riegeln E-Bike-Motoren (offi ziell) ab, weil aus dem Fahrrad legal sonst ein Moped wird - über "verblockte" und wurzelige Wege bergauf zu fahren, ist nicht zwingend einfacher.

Und Stellen,


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