Shakespeare versus Shakspere

400 Jahre ist der größte Dramatiker aller Zeiten nun schon tot und immer noch gibt er Rätsel auf

ESSAY: SIGRID LÖFFLER ILLUSTRATION: GEORG FEIERFEIL | Feuilleton | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016


Illustration: Georg Feierfeil

Illustration: Georg Feierfeil

Nicht schon wieder ein Shakespeare-Jubeljahr! Wo doch erst im April 2014 der 450. Geburtstag gefeiert wurde. Und jetzt der 400. Todestag im April 2016. Gibt’s inzwischen wirklich so viel Neues auf dem Rialto, um den Trubel zu rechtfertigen?

Natürlich nicht. Kein unbekanntes Stück (Sonett, Porträt) wurde entdeckt, die Gebeine des Gloster-Monsters Richard III. ausgenommen. Die Shakespeare-Geschäfte laufen wie immer – auf Hochtouren. Allenfalls wird der meistgespielte Dramatiker der Welt heuer noch meistergespielt, und die Schlagzahl der tagtäglich weltweit veröffentlichten wissenschaftlichen Studien zu Shakespeares Werk (nämlich fünfzehn) wird sich wohl auch noch erhöhen (die zahllosen neu erscheinenden Bücher gar nicht mitgezählt).

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