Musik von und um Erik Satie zum 150. Geburtstag

Lexikon | HR | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

Für seine ungewöhnliche Quartett-Besetzung (Streichtrio mit Kontrabass und Akkordeon) hat Amarcord Wien Musik von Erik Satie arrangiert und sich die Frage gestellt: "Wie spielt man ein Stück, wenn der Komponist als Spielanweisung 'wie eine Nachtigall mit Zahnschmerzen' in die Noten schreibt? Was macht ein Konzertpublikum, dem der am Klavier sitzende Komponist 'Hören Sie nicht zu!' zuruft?". Man sollte dem nicht Folge leisten und Saties "Gnossienne", einer "Gymnopédie" oder der "Petite ouverture à danser" lauschen. Dazu gibt es einen "Cakewalk" Claude Debussys, Sebastian Gürtlers "Tristans Tango", Modest Mussorgskis "Ballett der Kücklein in ihren Eierschalen" und einen Walzer von Dmitri Schostakowitsch für Varieté-Orchester.

Musikverein, Fr 18.00


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