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Pressekolumne


NINA HORACZEK
Medien | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

Und er tut es doch. Monatelang erklärte der grüne Bundespräsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen, sein Privatleben sei auch als erster Mann im Staat tabu. Kurz vor der Zielgeraden packt aber auch er im Kampf um die letzten Unentschlossenen die Familie aus. Das Magazin News veröffentlichte vergangenen Samstag das erste Doppelinterview von Van der Bellen und seiner Ehefrau Doris Schmidauer, Geschäftsführerin des grünen Parlamentsklubs. Da erfährt man zum Beispiel, dass die potenzielle First Lady in ihrer Jugend auch gegen den Opernball demonstriert hat.

Einen Tag später taucht Van der Bellen mit seinem erwachsenen Sohn in der Kronen Zeitung auf, und das auch noch hinter einer majestätischen Bergkulisse. Der Papa sei zu Hause immer der "Saschi" gewesen, erzählt Sohn Florian. Alles verrät Van der Bellen aber auch im Wahlkampfendspurt nicht. Auf die News-Frage, wie man sich denn seinen Heiratsantrag vorstellen könne, antwortet der grüne Professor: "Vorstellen dürfen Sie sich schon was, aber sagen werde ich nichts dazu."


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