"Stars of David": Der Einfluss jüdischer Musiker auf Jazz, Pop, Rap und Punk


Stefanie Panzenböck
Stadtleben | aus FALTER 16/16 vom 20.04.2016

"Der erfolgreichste Jude war Jesus Christus, der war ein Rockstar", sagt Gene Simmons, Bassist der Glamrock-Band Kiss, in einem Video, das in der aktuellen Ausstellung "Stars of David" im Jüdischen Museum zu sehen ist.

So weit sind die Kuratoren Marcus G. Patka und Alfred Stalzer in der Geschichte dann doch nicht zurückgegangen. Sie beginnen um 1900, enden mit den Anfängen des 21. Jahrhunderts und zeigen, wie stark die Unterhaltungsmusik -angefangen vom Cabaret über Musical und Jazz bis hin zu Rock und Punk -von jüdischen Künstlerinnen und Künstlern geprägt wurde und wird.

Die Namen, die einem in der Ausstellung begegnen, sind klingend: Leonard Bernstein, Leonard Cohen, Barbra Streisand, Lou Reed, Sex Pistols oder Amy Winehouse. Auch an Devotionalien mangelt es nicht: von Bob Dylan und Lou Reed signierte Gitarren sowie einer der beiden Oscars, die der Komponist Erich Wolfgang Korngold für Filmmusiken bekommen hat.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch Räume mit schweren, dunklen

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