Schulpflicht bis 21 für Flüchtlingskinder: Tag der Kinderrechte in Wien


BARBARA TÓTH
Politik | aus FALTER 17/16 vom 27.04.2016

Ein Kind hat einen "Kinderrechtesuperman" gezeichnet, ein anderes wünscht sich, nicht geschlagen zu werden und das Recht, sauber zu sein, sich also regelmäßig waschen zu können. Oft ist es ganz Naheliegendes, das Kindern einfällt, wenn man sie nach ihren Rechten fragt. Beim "Tag der Kinderrechte", der vergangenen Donnerstag an drei Wiener Volkshochschulen stattfand, waren die kleinen Experten zuerst gefragt.

Am Abend diskutierte Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky mit Experten, vor allem über die Frage, ob Flüchtlingskinder wirklich die gleichen Bildungschancen haben - oder diskriminiert werden. Besonders schwer haben es Asylweber oder Flüchtlinge, die schon zu alt für die Pflichtschule sind, aber keinen Abschluss haben. Für sie gibt es im österreichischen Schulsystem kein reguläres Angebot. Bayern hat deswegen die Schulpflicht auf 21 Jahre und in Ausnahmefällen auf 25 Jahre ausgeweitet.


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