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Pressekolumne

Medien | NINA HORACZEK | aus FALTER 17/16 vom 27.04.2016

Man geht ins Kabarett, um sich zu amüsieren, deshalb geht man nicht zu Herrn Scheuba", schreiben Peter Kirchweger, Sprecher des niederösterreichischen Landeshauptmanns Erwin Pröll, der niederösterreichische ÖVP-Klubobmann Klaus Schneeberger und der Zweite Landtagspräsident Gerhard Karner in einem Leserbrief an den Standard. Dort hatte der Kabarettist Florian Scheuba in seiner Kolumne Prölls Verschieben von Wolfgang Sobotka ins Innenministerium kommentiert.

Scheuba hat es gewagt zu schreiben, Pröll habe den ÖVP-Präsidentschaftswahlkampf versenkt, weil er "das Innenministerium in ein Problembären-Gehege des Landes Niederösterreichs umwidmete". Er fügte hinzu: "Man kann nur hoffen, dass die übrigen in St. Pölten vom Baum gefallenen Kronprinz-Äpfel à la Karner, Schneeberger oder Kirchweger nicht auch noch in Ministerämtern weiterschrumpeln dürfen." Nun schicken die "gefallenen Kronprinz-Äpfel" dem Standard "einen Gruß hoch hinauf auf jenen Baum, wo die Spezies Scheuba von oben herabschaut und Bananen isst". Don't mess with NÖ!, kann man da nur sagen.


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