CHAMPAGNERFLUSS UND IRRSINNSHAUCH

Der Wiener Musiker Ernst Molden präsentiert zum 20. Geburtstag des Nationalparks Donau-Auen das Album "schdrom". Fern von Kitsch erzählt er darauf seine eigenen Geschichten über den Fluss und die Auwälder


BEGEGNUNGEN: STEFANIE PANZENBÖCK
Landleben | aus FALTER 17/16 vom 27.04.2016


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Es ist ein heißer Frühlingstag in Orth an der Donau. Die Auwälder bedecken als dicker, dichter Teppich die Ufer des Flusses. Hoch oben fliegt ein Seeadler, das Wasser schimmert dunkelgrün, und in einem schmalen, langen Holzboot sitzt der Musiker Ernst Molden mit seiner Gitarre.

Neben ihm hat sein Bandkollege Walther Soyka mit der Knopfharmonika Platz genommen, sie spielen Lieder, die unmittelbar mit der Umgebung, den Donauauen, zu tun haben. Sie singen über den Fluss, den Auwald, die Gelsen und die Selbstmörder.

Der Nationalpark Donau-Auen feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen. Das nahm Direktor Carl Manzano zum Anlass, den Wiener Musiker und Donauliebhaber Ernst Molden zu fragen, ob er Lust hätte, ein ganzes Album über die Gegend zu machen. Und Molden hatte Lust. In den Frühlings- und Sommermonaten 2015 zog er sich nach Orth, manchmal auch in die Lobau zurück, schrieb und komponierte.

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