Zeit am Schirm

TV-Kolumne

Medien | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 17/16 vom 27.04.2016

Lady Diana geht immer. Oder alles, was mit Hitler zu tun hat: seine Frauen, seine Architekten, Hitlers Generäle und Hitlers Kunsthändler. Bei TV-Dokumentionen gibt es Themen, die nicht totzukriegen sind. Unzählige Filmemacher haben auch versucht, das Attentat auf John F. Kennedy zu rekonstruieren. Es gilt inzwischen als einigermaßen sicher, dass Lee Harvey Oswald der Attentäter war, aber wer waren die Hintermänner: die Mafia, die Exilkubaner oder der CIA?

Die neue Miniserie "11.22.63" erzählt das Kennedy-Attentat (nach einer Romanvorlage von Stephen King) mit dem Trick einer Zeitmaschine. Der von James Franco gespielte Jessy James reist aus der Gegenwart zurück in die frühen 60er-Jahre, um Kennedys Ermordung zu verhindern. Die Ausstatter haben gute Arbeit geleistet. Neonlichter spiegeln sich auf nassem Asphalt, Hausfrauen mit Betonfrisuren gehen zu Fuß einkaufen. James Franco stehen der Anzug und die James-Dean-Frisur echt gut. Wen interessiert da noch, was passiert wäre, wenn Kennedy noch ein paar Jahre länger Präsident geblieben wäre.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige