Der Scheck der alten Dame

Eine verwirrte 91-jährige Burgenländerin liest in der Zeitung, dass es ihrer Bank schlecht geht.Also reicht sie ihrer Volksbank einen Scheck über 50.000 Dollar. Eine kleine Posse aus dem Burgenland

Politik | BERICHT: FLORIAN KLENK | aus FALTER 17/16 vom 27.04.2016

Was Maria Dixon in der Zeitung las, das ängstigte sie sehr. Die Banken seien in der Krise. Auch ihrer Bank, der Volksbank Pinkafeld, gehe es ziemlich schlecht. Maria Dixon nimmt einen Kugelschreiber zur Hand und notiert mit zittriger Hand in ihr Tagebuch: "Habe in der Zeitung gelesen dass die Volksbank sehr schlecht dran ist und man weiß nicht ob sie es schaffen, daraufhin habe ich der Bank 50.000,-Dollar gespendet."

Maria Dixon, geborene Gamauf, 91 Jahre alt, Tochter eines Mesners, aufgewachsen in Pinkafeld. Nach dem Krieg verliebte sie sich in Bad Ischl in einen US-Soldaten und folgte ihm nach Arlington. Die Dixons bauten sich ein kleines Geschäft auf, sie verkauften Westernboots und Cowboyjeans für Square-Dance-Gruppen in Virginia.

Sie brachten es mit ihrem Geschäft zu einem stattlichen Vermögen und kehrten im Alter in Marias Heimat Pinkafeld zurück. Mister Dixon verstarb, die Ehe war kinderlos geblieben. Irgendwann im hohen Alter begann Maria, wildfremde Menschen und Organisationen


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