7 Sachen, die Sie bisher über die U5 eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 18/16 vom 04.05.2016

Die U5, ist die nicht bloß eine Urban Legend?

Das mag einem beim Blick auf den Fahrplan in den vergangenen Jahrzehnten so erschienen sein. 2018 geht's mit dem Bau der türkisfarbenen Linie aber tatsächlich los.

Wo soll die U5 fahren?

Irgendwann soll sie den Elterleinplatz mit dem Karlsplatz verbinden. Aber vorerst, in der ersten Ausbauphase, wird sie nur vom Karls-bis zum Frankhplatz gehen und die Straßenbahnlinien 43 und 44 anbinden.

Aber dort fährt doch eigentlich die U2?

Noch. Die U5 wird ab 2023 die Kurve der U2 entlang des Rings übernehmen und erst in der zweiten Ausbaustufe den Arne-Carlsson-Park anbinden, einen der größten Straßenbahn-Knoten Wiens mit sieben Bim-Linien (5,33,37,38,40,41,42).

Und die U2?

Die soll künftig beim Rathaus Richtung Neubaugasse abbiegen, und über die Pilgramgasse zum Matzleinsdorfer Platz führen. Vorerst.

Was heißt vorerst?

Wenn das U-Bahn-Märchen gut ausgeht, wird sie eines Tages auch am Wienerberg halten.

Was wird das kosten?

Die erste Phase soll - geht alles glatt - etwa 950 Millionen Euro kosten.

Na bumm.

Wer zahlt das? Bund und Stadt Wien machen fifty-fifty. Heißt im Grunde also: wir alle.


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