Die Macht der Konzerne brechen, aber wie?

Die transnationalen Konzerne verfügen über gefährlichen Einfluss auf die Politik ohne jede Legitimation

REZENSION: MARKUS MARTERBAUER | Politik | aus FALTER 18/16 vom 04.05.2016

Erst vor drei Monaten blickte die ganze Welt nach Davos: Beim Weltwirtschaftsforum (WEF) trafen einander im Jänner die Generaldirektoren der tausend Mitgliedsunternehmen. Auf Einladung teilnehmen durften auch mehrere hundert Gäste aus Politik, Wissenschaft und Medien, um in öffentlich-privater Partnerschaft "den Zustand der Welt zu verbessern", wie es auf der Homepage des WEF heißt. Wer sollte da dagegen sein?

In vier Monaten wird das WEF seinen "Global Competitiveness Report" veröffentlichen, der 140 Länder der Welt nach ihrer Wettbewerbsfähigkeit reiht. Journalisten lieben das Ranking, vor allem jene, die im Jänner in Davos waren, und auch jene, die noch eingeladen werden wollen. Seine Basis bilden Befragungen von Unternehmensführern. In Österreich wird das Ranking wieder Anlass zu kollektiver Sorge geben, zum Beispiel durch die Beurteilung der Effizienz des Arbeitsmarktes: Hier lag Österreich beim letzten Mal auf Rang 40 von 140. Hinter Ruanda, Kasachstan, Uganda, Nigeria und

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