Ich mache Limonade aus deiner Zitrone

US-Star Beyoncé beweist mit ihrem neuen Album: Den guten Mainstreampop gibt es noch

MUSIKKRITIK: SEBASTIAN FASTHUBER | Feuilleton | aus FALTER 18/16 vom 04.05.2016

Während Hip-Hop-Egomane Kanye West angeblich immer noch herummischt und nachträglich winzige Änderungen an seinem enttäuschenden Streaming-Album "The Life of Pablo" vornimmt, beweist R-'n'-B-Superstarkollegin Beyoncé mehr Sinn fürs große Ganze. Sie knallt mit "Lemonade" ein souveränes Statement hin. Dafür brauchte sie keine hundert Tweets und Teaser im Vorfeld, wie schon beim Vorgänger setzte sie auf den Überraschungseffekt und veröffentlichte die Songs ohne Ankündigung.

"Man hat mir Zitronen serviert, aber ich habe Limonade draus gemacht", sagt eine alte Frau an einer Stelle. Der Satz stammt aus einer Rede, den die Großmutter von Beyoncés Ehemann Jay-Z an ihrem 90. Geburtstag hielt.

Auch Beyoncé bekam schon Zitronen vorgesetzt: Jay-Z wurde zuletzt öfters des Fremdgehens bezichtigt und es kam zu einem Vorfall, bei dem Beyoncés Schwester Solange Knowles ihn in einem Aufzug attackiert haben soll. Ein gefundenes Fressen für Gossip-Medien. Überraschenderweise gibt ihnen Beyoncé

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige