Mütter und ihre Kleider

Am 8. Mai ist Muttertag. Der Falter bat aus diesem Anlass acht Frauen, zu erzählen, was sich modisch für sie verändert hat, als sie Mütter wurden. Oder auch nicht

Stadtleben | PROTOKOLL: NATHALIE GROSSSCHÄDL | aus FALTER 18/16 vom 04.05.2016


Foto: foto-begsteiger.com / United Archives / picturedesk.com

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Wie verändert sich unsere Mode, wenn wir Mütter werden? Welche Stücke behalten wir, welche werden unersetzbar, was verstaubt in unserem Kleiderkasten? Der Falter bat acht Mütter, über ihre Kleider zu erzählen. Es geht um persönliche Geschichten, nicht um Stilkritik. Es geht um die Einzigartigkeit von Frauen, nicht um verordnete Trends. Vorbild dafür war das wunderbare Buch „Women in Clothes“, auf Deutsch „Frauen und ihre Kleider“. Die Amerikanerinnen Sheila Heti, Heidi Julavits und Leanne Shapton erzählen auf 500 Seiten genau solche Geschichten. Die Autorinnen verstehen Mode nicht von oben herab. Es geht nicht darum, was jemand trägt, sondern warum er es macht. Nicht Markenware steht im Zentrum, sondern die persönliche Geschichte, der eigene Bezug dazu.

Adia Trischler, 35, Liam, 9, und Ossian, 1, Stylistin und Creative Director


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