"Es ist wirklich schlimm"

Die Enthüllungen der TTIP-Papiere durch Greenpeace zeigen, wie leichtfertig Europa seine Umweltstandards aufgeben könnte. Widerstand gegen das Vertragswerk sei nun Pflicht. Ein Gespräch mit der Publizistin und TTIP-Expertin Petra Pinzler


INTERVIEW: FLORIAN KLENK
Politik | aus FALTER 18/16 vom 04.05.2016

Es war ein perfekt inszenierter Schlag, den Greenpeace da am Wochenende setzte. Vor den Livekameras der Nachrichtensender präsentierte die Umweltschutzorganisation die sogenannten TTIP-Leaks, also Verhandlungspapiere von USA und EU zu einem neuen Freihandelsabkommen (siehe dazu auch Seite 18). Aber wie brisant ist das, was die NGO da medienwirksam veröffentlichte? Die Zeit-Journalistin und Wirtschaftswissenschaftlerin Petra Pinzler, lange Jahre US-Korrespondentin und Europakorrespondentin des Hamburger Wochenblattes, hat kürzlich ein Buch zu TTIP verfasst ("Der Unfreihandel", Rowohlt). Die deklarierte Freihandelsbefürworterin sieht in dem geplanten Handelsabkommen einen demokratiepolitischen Sündenfall. Ein Gespräch über die neue Enthüllung und ihre Folgen.

Falter: Frau Pinzler, Greenpeace hat auf der Re:Publica, einer Konferenz über die Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft, einen Berg TTIP-Dokumente veröffentlicht. Handelt es sich um einen PR-Gag, wie die NZZ höhnte,

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