In der digitalen Pubertät

Wo steht das Internet? Und wie ist es dahin gekommen? Die Berliner Konferenz re:publica suchte Antworten


KONFERENZBERICHT: ANNA GOLDENBERG
Medien | aus FALTER 19/16 vom 11.05.2016

In Österreich sind über 80 Prozent der Haushalte mit einem Internetzugang ausgestattet, 84 Prozent der Menschen haben in den letzten drei Monaten das Internet benützt, und selbst jene, die selbst offline bleiben, sind von digitalen Technologien berührt -beim Einkaufen, im Verkehr, im Krankenhaus. Spricht man von digitalen Gesellschaftsthemen, sind also alle betroffen. Was bedeutet das für eine Konferenz, die sich zum Ziel gesetzt hat, dies zu behandeln? Zunächst einmal: nicht genug Platz für alle.

Zum zehnten Mal fand Anfang Mai die dreitägige re:publica in Berlin statt; was als Treffen für die damals noch recht nischenhafte Bloggerszene begann, lockte heuer ein Vielfaches an Besuchern (etwa 8000) und Vortragenden (900) zu einem größtenteils parallel laufenden Programm von insgesamt rund 500 Stunden. Beim Keynote-Vortrag am Montagmorgen war nach 3000 Menschen Einlassstopp. Ähnliche Szenen bei der Live-Videoübertragung von Edward Snowden, der Präsentation der TTIP-Leaks von

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