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Erinnerungen an das New York der späten 1970er

GS | Lexikon | aus FALTER 19/16 vom 11.05.2016

Im New York der ausgehenden 1970er pflegte eine Handvoll Bands unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit eine radikalisierte Spielart des Punk, die als "No Wave" bezeichnet wurde. So kurzlebig die Szene war, so groß ist der posthume Ruhm. Lydia Lunch zählte mit Teenage Jesus & The Jerks ebenso dazu wie der Jazzund Avantgarde-Gitarrist Arto Lindsay mit der Gruppe DNA. Die schillerndste No-Wave-Figur war der Sänger und Rabiat-Saxofonist James Siegfried. Als James Chance machte er schroffe Dissonanz mit der Gruppe Contortions sexy, als James White & The Blacks brachte er Disco und Free Jazz unter einen Hut. Mittlerweile 63-jährig, erinnert er nun mit seiner französischen Begleitband Les Contortions an alte No-Wave-Tage.

Chelsea, Di 21.30


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