Hoch hinaus

In Hochbeeten erntet man sein Gemüse früher und gärtnert schmerzfreien Rückens. Die gute Nachricht: Das geht auch auf Balkonen und Terrassen


ANLEITUNG: JULIA KOSPACH
Stadtleben | aus FALTER 19/16 vom 11.05.2016

Schwer zu sagen, ob die Zahl der Schnecken und kreuzlahmen Gärtner zunimmt oder ob Hochbeete einfach so auf einer Konjunkturwelle schwimmen. Eins ist gewiss: Erstere, die Schnecken nämlich, können nicht ungesehen hinein, Zweitere, die Gärtner, dafür ungebeugt heran. Damit sind zwei zentrale Vorzüge von Hochbeeten formuliert. Zudem kriegt man im Hochbeet viel Gemüse auf erstaunlich kleinem Raum unter und kann es -durch schnellere Erwärmung - auch noch früher ernten.

Mittlerweile gibt es bei Größe, Form und Material von Hochbeeten mehr Auswahl denn je. Quadratische und rechteckige, runde und ovale, gestufte und sogar erhöhte Hochbeete auf Beinen, gemacht aus Holz, Kunststoff, Stein, Metall oder Ziegeln. Kundige Leser und Leserinnen werden sofort -und zu Recht -bemängeln, dass ein Hochbeet auf Beinen eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Denn das übliche Hochbeet im Garten ist nach unten hin offen, damit für allzeit erwünschte Mikroorganismen und Würmer ein ungestörter Grenzverkehr

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