Kalte Füße auf glattem Eis

Zurück an den Start: Der umstrittene Turmbau beim Eislaufverein wurde abgesagt. Es bleiben viele Fragen

ANALYSE: MAIK NOVOTNY | Stadtleben | aus FALTER 20/16 vom 18.05.2016

Eine Vollbremsung auf spiegelglattem Eis resultiert in der Regel in einem Umfaller. Exakt dieses Manöver legte vorige Woche die Stadt Wien auf dem Areal des Wiener Eislaufvereins hin. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou verkündete, dass die umstrittene Planung von Developer Michael Tojners Wertinvest und Architekt Isay Weinfelds Hochhausentwurf vom Fachbeirat für Architektur und Stadtgestaltung abgelehnt worden sei, und erteilte der dafür notwendigen Änderung des Flächenwidmungsplans eine Absage.

Was als Paarlauf zwischen Stadt und Investor begann, endet nun mit einem abrupten Bauchfleck. Es sei, sagte Vassilakou, für alle Beteiligten eine "Denkpause" angebracht. Dieser Abpfiff bedeutet jedoch in jedem Fall das Aus für den 73-Meter-Turm. Bei den Kritikern dürften jetzt nicht wenige Sektkorken knallen.

Der Beirat bemängelte vor allem Proportionalität und Höhe der Bauvolumen, die Breite der Verbindung zwischen dem ersten und dritten Bezirk und das Hereinragen der Eisfläche in

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