Film Neu im Kino

Báthory Factory: Doku ehrt Bizarrfilmer Andersen

Lexikon | aus FALTER 20/16 vom 18.05.2016

I Was a Teenage Zabadoing", Christian Fuchs, "Mondo Weirdo", Andreas Ungerböck, "Vom Luxus der Liebe", Alexander Horwath, "Female Summer", Paul Poet. Diese und andere sowie kurze Clips unbekannt gebliebener Filme und längere Wortspenden bekannt gewordener Männer (und einiger Frauen) kommen vor in der Doku "Carl Andersens Underground der Liebe". Liebe heißt Sex und Machtrituale, in denen er blüht (S/M, Gruppentherapie, Vampirismus), im nervösen No-Budget-Schaffen des Wieners Carl Andersen (1958-2012). Am Alsergrund war er um 1988 Mit-Wirt des Film/Musik-Szenekellers Fun Factory, später in Berlin Teil eines Trashkinobiotops. Produziert ohne Förderung, kommentiert unsichtbar, hörbar mit Schnupfen, vom Bluttheater/Beuschelfilm-Baron Martin Nechvatal, zeigt die Doku in jedem Moment, wie alles verfällt. Bizarr, egomanisch, archäologisch, t.o.u.c.h.i.n.g. DR Ab Fr im Schikaneder


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