Vom einfachen Leben

Das Nationalteam zeigt es: Egal wie, die österreichische Fußball-Bundesliga hat sich eine Reform verdient


ANALYSE: JOHANN SKOCEK
Stadtleben | aus FALTER 21/16 vom 25.05.2016

In den zwei Etagen des österreichischen Profi-Vereinsfußballs brachen in den vergangenen 20 Jahren mindestens ebenso viele Vereine zusammen. Vielleicht mehr, vielleicht weniger, niemand kann das so genau sagen. Konkurs folgte Konkurs folgte Lizenzentzug folgte freiwilligem Ausstieg. Gleichzeitig schraubte sich das Nationalteam mit seinen Legionären in ungeahnte Höhen. Den Verband scheint das zu schmerzen. Weshalb man zurzeit wieder jede Menge neuer Ideen hört, um die heimische Liga endlich zu reformieren.

Die zweite Leistungsstufe, die seltsamerweise "Erste Liga" heißt, soll von zehn auf 16 Vereine aufgestockt und in den Amateurismus entlassen werden. Österreich vertrage keine 20 Profiklubs in zwei Ligen, behauptete vor wenigen Tagen Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer. Es gibt nicht so viele Vereine, die die Voraussetzungen für einen Profibetrieb haben. Scheint so.

Der FC Grödig stieg vor zwei Wochen aus der Bundesliga ab und legte in weiser Kenntnis seiner finanziellen Potenz

  697 Wörter       3 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige