"Die Legenden über Sex, Drugs und Rock 'n'Roll sind Bullshit"

Die Festival-Saison startet mit Rock in Vienna und Nova Rock. Festival-Pionier Ewald Tatar über wilde Gitarren-und sanfte Harfenklänge, über Konkurrenz, Festivalund Bauchgefühl

Feuilleton | INTERVIEW: STEFANIE PANZENBÖCK | aus FALTER 21/16 vom 25.05.2016

Am ersten Juni-Wochenende startet in Österreich die Festival-Saison. Rock in Vienna - der Newcomer unter den Festivals - bringt von 3. bis 5. Juni harten Rock auf die Donauinsel, eine Woche später findet das alteingesessene Nova-Rock-Festival im burgenländischen Nickelsdorf statt, veranstaltet von Ewald Tatar, der personifizierten österreichischen Festivalkultur.

Zwei Großfestivals innerhalb weniger Tage, kann das gut gehen? Immer mehr Festivals und Veranstalter - große wie die Deutsche Entertainment AG (DEAG) und kleinere wie Arcadia Live -drängen auf den heimischen Markt. Führt das nun zu mehr Vielfalt oder steigt man sich in einem kleinen Land wie Österreich nur auf die Füße?

Der Falter traf Ewald Tatar (49), den führenden hiesigen Festival-und Konzertveranstalter, in einem Wiener Lokal, um mit ihm die Entwicklungen auf dem Festivalmarkt zu diskutieren. Ist er, der seit Jahren das Geschäft in Österreich dominiert, nun am absteigenden Ast?

Falter: Seit letztem Jahr gibt es


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