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Buchpreis knapp verpasst? Da geht schon noch was

Lexikon | SF | aus FALTER 21/16 vom 25.05.2016

Vor einigen Wochen las der britisch-indische Schriftsteller Neel Mukherjee in der Hauptbücherei aus "In anderen Herzen", seinem großen, an Thomas Mann geschulten Roman über den Verfall einer indischen Familie. Im Rahmen der Veranstaltung erzählte er, dass unter seinen Freunden eine deutsche Autorin sei, die in den nächsten 20 oder 30 Jahren ganz bestimmt den Literaturnobelpreis gewinnen werde: Jenny Erpenbeck. Auf Einladung der feministischen Rezensionszeitschrift Weiber-Diwan liest sie diese Woche in Wien aus ihrem aktuellen Tatsachenroman "Gehen, ging, gegangen". Er erzählt von afrikanischen Flüchtlingen in Berlin, vom Wegsehen und Hinsehen, von Krieg, Tod und Flucht und von dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt. Das Buch war für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert und schaffte es auf die Shortlist.

Hauptbücherei, Di 19.00


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