Mehr davon: Exbeisl, jetzt hipp

Stadtleben | aus FALTER 22/16 vom 01.06.2016

Das alte Lied: Jahrzehntelang kontinuierlicher Verfall, stetiges Patina-Wachstum, Wirte, die ihre besten Gäste sind. Und plötzlich gilt die Gegend als cool und es dauert nicht lange, da stehen vor dem Eckbeisl bunte Tischchen mit Rosmarintöpchen drauf, drinnen werden Kreidetafeln an die Wand gehängt und Superfood-Smoothies gemixt. Und auch wenn die Gentrifizierungs-Kassandras damit nur schwer fertigwerden, führt es -generell gesagt - dazu, dass die Stadt einfach weniger grau wird. Einige Beispiele:

Ulrich Das ehemalige Spatzennest am Ulrichsplatz war eh lieb und urig. Seit es Gerald Bayer vor zweieinhalb Jahren zum schnieken Ulrich machte, quasi ein Role-Model des neuen Szenebeisls, ist es jeden Tag bummvoll, man frühstückt urban, isst Flammkuchen und hippe Weltküche. 7., St.-Ulrichs-Pl. 1, Tel. 01/961 27 82, Mo-Fr 8-2, Sa, So, Fei 9-2 Uhr, www.ulrichwien.at

Weinschenke Eine Weinschenke war das Lokal bis 2010 auch schon, hieß auch so, allerdings Deutschkreutzer Weinschenke. Dann


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