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Falter & Meinung | AT | aus FALTER 22/16 vom 01.06.2016

Das Quartett ist komplett. Vergangenen Montag erhielt Barbara Tóth den Kurt-Vorhofer-Preis. Nach dem Autor dieser Zeilen, nach Florian Klenk und Sibylle Hamann ist sie bereits die Vierte vom Falter, die diesen renommierten Preis entgegennahm, den angesehensten im österreichischen Journalismus. Sie hatte auch die Freude, ihn in der Hofburg von Bundespräsident Heinz Fischer überreicht zu bekommen. Wir vom Falter wiederum freuen uns über das Privileg, die relativ Vorhofer-stärkste Redaktion Österreichs zu sein.

Barbara Tóth wies in ihrer Rede darauf hin, dass sie vermutlich die erste vorhoferbepreiste Journalistin sei, deren Muttersprache nicht Deutsch ist (ihre Mutter ist Tschechin, ihr Vater Ungar). Gerade die Vielsprachigkeit zu Hause habe dazu geführt, dass man immer auf der Suche nach dem richtigen deutschen Wort gewesen sei. Der "stilistischen Brillanz", für die der Vorhofer-Preis auch vergeben wird, hat die "Bindestrich-Identität" Barbara Tóths jedenfalls gar nicht geschadet.

Der Horizont der studierten Zeithistorikerin beschränkt sich nicht auf Politik, sie managt im Blatt auch die Ressorts Stadtleben und Landleben souverän. Ihre Berichte zu den jüngsten Vorgängen in der Republik hätten allein diesen Preis gerechtfertigt (aber da hatte die Jury schon gesprochen). Und Barbara Tóths Aktivitäten reichen weit über die Redaktion hinaus. Sie ist auch Mitautorin von Büchern Karel Schwarzenbergs, Franz Küberls und Margit Fischers.

Wir vom Falter gratulieren ihr herzlich und sind stolz, Barbara Tóth in unserer Redaktion zu haben.


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