"Man muss die Hofer-Wähler in den Arm nehmen"

Die Wiener Band 5/8erl in Ehr'n feiert mit zwei Konzerten ihr zehnjähriges Bestehen. Ein Gespräch über grüne Präsidenten, blaue Ängste, türkische Nachbarn und den neuen Fußball-Europameister

INTERVIEW: GERHARD STÖGER UND STEFANIE PANZENBÖCK
Feuilleton, FALTER 22/16 vom 01.06.2016

Vor zehn Jahren hatte der junge Jazzsänger Max Gaier eine Idee: Er wollte eine Band ohne klare Genrezugehörigkeit haben, mit ihr durch Gastgärten ziehen und wie einst Peter Alexander im "Weißen Rößl" als singender Kellner gute Stimmung verbreiten. Aus dieser Idee wurde die Band 5/8erl in Ehr'n, die mit Bobby Slivovsky noch einen zweiten Sänger hat.

Unkonventionell ist auch die restliche Besetzung des Quintetts, das seine Mischung aus Pop, Jazz und Wienerlied als "Wiener Soul" beschreibt und mit bisher vier Alben längst über die Gastgärten hinaus zu einer der beliebtesten Bands des Landes wurde. Anstatt eines Schlagzeugers gibt es einen Akkordeonisten (Clemens Wenger von der Jazzwerkstatt Wien); die einstige Ostbahn-Kurti-Gitarristin Miki Liebermann und der Sohn des Austropoppers Wilfried, Hanibal Scheutz, am Kontrabass komplettieren die Band. Zuletzt pausierten 5/8erl in Ehr'n für ein halbes Jahr, jetzt feiern sie ihren ersten runden Geburtstag mit zwei Konzerten im Stadtsaal.

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