7 Sachen, die Sie über Wasserpflanzen an der Alten Donau nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 22/16 vom 01.06.2016

Endlich Badewetter. Warum kitzeln einen beim Schwimmen in der Alten Donau immer diese vielen Wasserpflanzen ?

Die Dinger heißen korrekt Makrophyten und halten das Wiener Gewässermanagement ganz schön auf Trab.

Warum?

Weil die letzten beiden Winter sehr mild waren, wachsen sie noch stärker als sonst.

Wie stark?

Bei 27 Grad Wassertemperatur sind es 30 Zentimeter pro Woche.

Was tun?

Sie werden gemäht. Auch an Samstagen und an Feiertagen sind derzeit drei Mähboote und zwei Sammelboote auf der Alten Donau im Einsatz, ein viertes Mähboot soll folgen.

Was holen die da so raus?

In normalen Jahren werden 500 bis 600 Tonnen Makrophyten aus der Alten Donau gefischt. Im Vorjahr waren es dann schon 1200 Tonnen. Heuer wurde in den ersten Wochen schon die dreifache Menge gemäht.

Kann man diese Makrophyten nicht anders eindämmen?

Ja, mit frischem, kühlem Wasser. Derzeit wird ein Bodenfilter errichtet, der sicherstellen soll, dass eine größere Menge Wassers in die Alte Donau geleitet wird.

Wieso, ist das Wasser schmutzig?

Nein, aber es erwärmt sich schnell, und das treibt die Pflanzen an.


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