Kunst Vernissage

Und ewig flimmert die Kiste im Maleratelier

Lexikon | NS | aus FALTER 22/16 vom 01.06.2016

Warum in Zeiten von Photoshop und Maus noch den Pinsel schwingen? "Painting 2.0: Malerie im Informationszeitalter" titelt eine Schau, die im Mumok einen Überblick darüber gibt, wie sich die alte Kunstform seit dem Siegeszug des Fernsehens in den 1960er-Jahren verändert hat. Die Präsentation möchte zeigen, wie die Reibung mit der Massenkultur der Malerei neue Impulse gebracht hat und welche Rolle die neuen Medien für die Reflexion der Leinwandkunst hatten. So zeigt etwa das Kapitel "Exzentrische Figuration" den Wandel von Körperbildern in einer Ära auf, in der Sinnlichkeit zusehends von Bildschirmerleben abgelöst wird. Unter dem Überbegriff "Soziale Netzwerke" werden produktive Zusammenschlüsse wie Warhols Factory mit Zeitgenossen wie Network Painting verglichen.

Mumok, Fr 19.00, bis 6.11.


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