Yoga für jeden - straight und unspektakulär

Iyengar-Yoga kommt ohne Schnickschnack aus, mit Hilfsmitteln werden die Übungen für alle zugänglich

Stadtleben | STUDIOBESUCH: KIRSTIN BREITENFELLNER | aus FALTER 22/16 vom 01.06.2016

Yoga gilt mittlerweile als Inbegriff von Lifestyle und funktioniert immer öfter nach dem Prinzip "sehen und gesehen werden". Man präsentiert seinen Körper in engen Suits und knappen Tops auf modischen Matten und bewundert sich im Spiegel, während die Anweisungen der Trainerin oder des Trainers durch die Musik hindurch ans Ohr dringen.

Eigentlich zielt Yoga auf das Gegenteil davon ab, nämlich darauf, den Menschen von der Anhaftung an die Außenwelt nach innen zu führen und damit zu sich selbst. Yoga bedeutet Beharrlichkeit und Loslassen, lautet eine Definition der 2000 Jahre alten Sutren des Patanjali.

Im Hatha-Yoga -ein Überbegriff der körperbetonten Stile - ist damit eine Balance von Kräftigung und Dehnung gemeint. Bei manchen der derzeit dominierenden Stile führt allerdings ein aus dem Leistungssport rekrutierter Geist dazu, dass Praktizierende zu schnell in schwierige Stellungen gehen und sich immer öfter verletzen.

Was macht guten Yoga aus? Wo finde ich gute Lehrer? Welcher


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