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Donaugeschichten und Auwald-Liebeserklärung


SP
Lexikon | aus FALTER 22/16 vom 01.06.2016

Es war eine Auftragsarbeit, die sich als "musikalisches Wunschkind" entpuppte, pflegt Ernst Molden die Genese seines neuen Albums zu beschreiben. Dass der Nationalpark Donau-Auen heuer seinen 20. Geburtstag feiert, war Anlass für zwölf Nummern unter dem Titel "Schdrom". Wer sich monarchische Donauverherrlichungen erwartet, wird enttäuscht. Molden erzählt seine eigenen Geschichten, vom Ranger, der seine Liebste nicht erreicht, vom römischen Legionär, der sich im Auwald verirrt hat, oder von den tausenden Gelsen, die den Au-Besucher quälen. Aufgenommen hat Molden das Album mit Willi Resetarits (Gesang), Sibylle Kefer (Gesang, Querflöte), Walther Soyka (Knopfharmonika), Karl Stirner (Zither), Hannes Wirth (Gitarre) und Andrej Prozorov (Saxofon), einige Wochen nach der Veröffentlichung stellen sie "Schdrom" nun live vor.

Stadtsaal, Mi 20.00


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