Leidenschaft schafft Leiden

Emily Brontës "Sturmhöhe" ist einer der irrsten Romane der Weltliteratur und soeben neu übersetzt worden


Lektüre: Klaus Nüchtern
Feuilleton | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016


Illustration: Daniel Jokesch

Illustration: Daniel Jokesch

Eine 29-jährige Frau, die von der Welt außerhalb des heimatlichen Yorkshire nicht viel gesehen hat, die als extrem introvertiert und eigenbrötlerisch beschrieben wird und nach allem, was man weiß, nie verliebt gewesen ist, geschweige denn erotische Erfahrungen gesammelt hätte, veröffentlicht im Jahr 1847 unter Pseudonym einen Roman, der als eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten ins kollektive Gedächtnis eingehen wird.

Wer sich hinter dem Pseudonym Ellis Bell verbirgt, wird zu Lebzeiten der Autorin niemand zur Kenntnis nehmen: Ein Jahr nach dem Erscheinen von „Sturmhöhe“ stirbt Emily Brontë an den Folgen einer Lungenentzündung.

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