Alles Würfeluhr!

Wie aus einem Alltagsobjekt ein neues Wiener Wahrzeichen wird: Die Geschichte der "Normalzeit"


Bericht: Barbara Tóth
Stadtleben | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016

Berlin hat sein Ampelmännchen, London seinen roten Doppeldeckerbus und Wien wird bald die Würfeluhr als modernes Souvenir haben. Ohne Kitschgefahr, vom Design des Alltags bestimmt, und natürlich lässiger als die ganzen Klimtund Sisi-Devotionalien, die derzeit die meisten Touristenmitbringselgeschäfte der Stadt im Sortiment führen.

Das zumindest ist die Vision der Kunsthändler von Lichterloh, die sich in ihrem Geschäft auf der Gumpendorfer Straße seit 1990 auf das österreichische und internationale Design des 20. Jahrhunderts spezialisiert haben. Christof Stein, Dagmar Moser und Philipp-Markus Pernhaupt waren es auch, die im Jahr 2010 der Stadt Wien die noch letzten "Würfeluhren" abkauften - zum Schrottpreis. Sie erkannten als Einzige das Potenzial des Stadtmobiliarklassikers der Wiener Moderne und ließen sich die Marken-und Designrechte darauf sichern (siehe Marginalie).

Lobmeyr und Augarten Porzellan

In ihrer Wiener-Würfeluhr-Welt gab es bislang nur eine Armbanduhr in zwei Größen,

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