Das Monopol ist das beste Geschäft

Die Idee einer Europa Super Liga mit den besten und reichsten Klubs erlebt gerade eine Renaissance, für Österreichs Klubs wäre das der Abschied vom großen Geschäft. Einblicke in das Fußball-Business

Politik | Bericht: Johann Skocek | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016

In Europa bemüht sich eine Gruppe superreicher Fußballvereine seit Jahren um die Etablierung einer sogenannten "European Super League". Die Proponenten, unter ihnen Bayern München und einige der prominentesten englischen Klubs wie Manchester United und Liverpool, unternehmen nun einen neuen Anlauf, um die Unsicherheiten der Champions League künftig zu vermeiden.

Denn für die Champions League muss man sich in der jeweiligen nationalen Meisterschaft qualifizieren, und daran ist Manchester United heuer schon wieder gescheitert. Und aus der Champions League kann man früher, als es für den eigenen Umsatz gut ist, ausscheiden - wie es Bayern München im Semifinale gegen Atletico ergangen ist. Schon im Achtelfinale gegen den Finalisten der vergangenen Saison, Juventus Turin, hätte es die Bayern fast erwischt.

"Irgendwann reicht's mir mit dem Schicksal." FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sorgt sich seit geraumer Zeit um sein Geschäft. Er will es von den Risiken des freien Wettbewerbs


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