Vom Glück verlassen?

Medienmanager Horst Pirker soll den News-Verlag sanieren. Nach zwei Jahren ist keine Besserung in Sicht

Medien | Bilanz: Josef Redl | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Sie sind wieder da. Manchmal kommen sie aus München, manchmal von den Österreich-Ablegern internationaler Unternehmensberatungskanzleien. Diesmal aus Wien. Alle paar Jahre engagiert das Management der Verlagsgruppe News externe Berater zur Analyse der Abläufe im Haus. Der Auftrag ist immer derselbe: Sie sollen herausfinden, wie man Kosten sparen kann. In den vergangenen Wochen strömten die Experten von „Czipin – die Produktivitätssteigerer“ durch die Redaktionen der zahlreichen Magazine des Verlages.

„Hinter mir ist ein Typ mit Laptop gesessen und hat akribisch festgehalten, wie lange ich brauche, um einen pfiffigen Titel für meine Geschichte zu finden“, erzählt eine Journalistin. „Ihr Unternehmen braucht keine scharfen Hunde, sondern scharfe Beobachter“, lautet einer der Wahlsprüche von Czipin. Aber auch Weisheiten wie „Tacheles statt Trallala“ finden sich auf der Website des Unternehmens.


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